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Das stille Tal

Müsst aus dem Tal ich scheiden,
wo alles Lust und Klang,
das wär mein herbstes Leiden,
mein letzter Gang.
…
Sterb ich, in Tales Grunde
will ich begraben sein …

Diese Zeilen aus dem Volkslied „Im schönsten Wiesengrunde“ (1851) von Wilhelm Ganzhorn können wir von ihren Volksmusik- und Männerchor-Schichten befreien, denn die sind Geschmackssache. Zeitlos schön ist jedoch die Liebe des Dichters zum Tal seiner Kindheit. Voller Sehnsucht wünscht er sich, genau dort begraben zu werden.

Wo ist der „schönste Wiesengrund“? Das ist das Würmtal zwischen Dätzingen und Döffingen im Heckengäu.

Foto: Damian Kravchuk auf Unsplash

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